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Fitte Muskeln sorgen für fittes Gehirn

Mit Krafttraining lässt sich Stärke der Muskulatur verbessern – und vielleicht sogar die Gesundheit des Gehirns. Anlass zu dieser Vermutung gibt eine britische Studie, in der Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Muskelstärke und Hirngesundheit gefunden haben. Den Ergebnissen zufolge funktioniert das Gehirn bei muskulöseren Menschen offenbar besser.

Mit Krafttraining lässt sich Stärke der Muskulatur verbessern – und vielleicht sogar die Gesundheit des Gehirns. Anlass zu dieser Vermutung gibt eine britische Studie, in der Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Muskelstärke und Hirngesundheit gefunden haben. Den Ergebnissen zufolge funktioniert das Gehirn bei muskulöseren Menschen offenbar besser.

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Die Kraft, die Personen bei einem Handgriff-Test aufbringen konnten, liefert offenbar einen deutlichen Hinweis auf die Gesundheit des Gehirns. Stärkere Menschen schnitten im Mittel bei allen Tests von Gehirnfunktionen besser ab. Sie absolvierten unterschiedliche Gedächtnistests sowie Tests zur Reaktionsgeschwindigkeit und zur Lösung logischer Probleme. Dies berichten die Forscher um Dr. Joseph Firth von der University of Manchester in der Fachzeitschrift Schizophrenia Bulletin. Der Zusammenhang, der sich bei der Analyse von mehr als 475.000 Teilnehmer-Daten abgezeichnet hatte, habe sich nicht nur bei älteren Menschen gezeigt, sondern auch Personen unter 55 Jahren.

"Wir konnten einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Muskelstärke und der Hirngesundheit erkennen", sagt Firth. Nun seien weitere Studien nötig, um herauszufinden, ob man die Gesundheit des Gehirns durch Krafttraining fördern könne. Frühere Studien hätten bereits darauf hingedeutet, dass dies auf Ausdauertraining zutreffe. "Unsere Ergebnisse haben zudem gezeigt, dass die Verbindung zwischen Muskelkraft und Hirnfunktionen auch bei Menschen existiert, die unter Schizophrenie, schweren Depressionen und bipolaren Störungen leiden – alles Krankheiten, die die normalen Gehirnfunktionen stören", sagt Firth. Dies deute auf die Möglichkeit hin, dass Krafttraining die körperlichen und mentalen Funktionen von Menschen mit diesen Erkrankungen ebenfalls verbessern könnte.

HH

Quelle: DOI 10.1093/schbul/sby034

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