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Ist Angst ein Risikofaktor für Demenz?

Rauchen, Depressionen, Übergewicht oder ein hoher Blutdruck: Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die das Risiko für Demenz erhöhen. Einer neuen Studie zufolge könnten moderate bis schwere Ängste im mittleren Lebensabschnitt die Liste der Risikofaktoren um einen neuen Punkt erweitern.

Rauchen, Depressionen, Übergewicht oder ein hoher Blutdruck: Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die das Risiko für Demenz erhöhen. Einer neuen Studie zufolge könnten moderate bis schwere Ängste im mittleren Lebensabschnitt die Liste der Risikofaktoren um einen neuen Punkt erweitern.

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In den untersuchten Studien hatte sich ein Zusammenhang zwischen mittleren bis schweren Ängsten und dem späteren Auftreten von Demenz gezeigt. Zwischen den Diagnosen habe ein Zeitraum von mindestens zehn Jahren gelegen, wie die Forscher um Natalie L. Marchant vom University College London online im Fachblatt BMJ Open berichten.

Die Ergebnisse stützen neuere Hinweise, die auf eine Verbindung zwischen Ängsten und dem Risiko leichter geistiger Beeinträchtigungen hindeuten, so die Forscher. Darüber hinaus untermauerten sie den bekannten Zusammenhang zwischen Depression und Demenz. Denkbar sei, dass eine starke Stressreaktion, die typisch für mittlere bis schwere Ängste ist, die Alterung von Hirnzellen beschleunige, vermuten Marchant und Kollegen. Gesprächstherapie, Achtsamkeitstraining und Meditation können neben Medikamenten helfen, Ängste zu verringern. Ob sich auf diese Weise auch das Demenz-Risiko senken lassen könnte, muss noch weiter erforscht werden.

Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass psychische Erkrankungen mit Demenz im Alter in Zusammenhang stehen könnten. Unklar war bislang jedoch, ob sie erste Symptome darstellen, die der Krankheit vorausgehen, oder ob es sich um unabhängige Risikofaktoren handelt. Um dieser Frage nachzugehen, hatten die Wissenschaftler Datenbanken nach entsprechenden Studien durchforstet. Zwar hatten nur vier von über 3.500 Studien von den Forschern gestellten Kriterien entsprochen, doch diese vier Arbeiten beinhalteten insgesamt fast 30.000 Studienteilnehmer.

HH

Quelle: DOI 10.1136/bmjopen-2017-019399

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