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Lernen via App: Selbstakupressur gegen Regelschmerzen

Bei vielen Frauen geht die Periode mit Schmerzen und starken Unterleibskrämpfen einher. Eine neue, von Forschern der Charité-Universitätsmedizin Berlin getestete Akupressur-App kann Frauen helfen, die unter starken Regelschmerzen leiden.

Bei vielen Frauen geht die Periode mit Schmerzen und starken Unterleibskrämpfen einher. Eine neue, von Forschern der Charité-Universitätsmedizin Berlin getestete Akupressur-App kann Frauen helfen, die unter starken Regelschmerzen leiden.

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Akupressur ist ein Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), das im Gegensatz zur Akupunktur die Möglichkeit bietet, es selbst zu Hause durchzuführen. Dabei werden die entsprechenden Punkte am Körper nicht genadelt, sondern gedrückt beziehungsweise massiert. Die von den Forschern getestete App zeigt Frauen, wie sie die Selbstakupressur kurz vor und während der Menstruation durchführen sollen. Der Vorteil einer App sei laut Charité insbesondere die bildhafte Darstellung, die genau zeige, welchen Punkt die Teilnehmerinnen für den gewünschten Heilungseffekt drücken müssen, sowie regelmäßige Erinnerungen.

Wie das Autorenteam der Berliner Charité in der Fachzeitschrift American Journal of Obstetrics and Gynecology berichtet, versetzte die App die Teilnehmerinnen in die Lage, eine einfache Selbstakupressur von drei Akupunkturpunkten selbständig durchzuführen. Damit gingen die Schmerzen bei 37 Prozent der Frauen in der Akupressurgruppe nach drei Monaten um 50 Prozent zurück. Nach sechs Monaten traf dies sogar auf 58 Prozent der Teilnehmerinnen zu. In der Kontrollgruppe, die nicht in der Druckstimulation unterrichtet wurde und somit allein auf die herkömmliche Therapie mit Schmerzmitteln angewiesen war, waren es zu beiden Zeitpunkten nur 25 Prozent der Teilnehmerinnen, die von weniger Schmerzen berichteten. Die App "Luna" ist aktuell nur für iOS-Geräte erhältlich und sei inhaltlich und technisch erst kürzlich aktualisiert worden, heißt es von Seiten der Charité.

Charité Berlin/ HH

Quelle: DOI 10.1016/j.ajog.2017.11.570

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