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Mehr Alkohol wegen Snapchat & Co?

Alkohol ist ein beliebtes Thema in sozialen Netzwerken, wo sich Werbung, Kommunikation und Information mischen. Jugendliche und junge Erwachsene nutzen diese Medien oft mehrere Stunden am Tag. Welchen Einfluss das auf ihr Trinkverhalten hat, haben amerikanische Psychologen untersucht.

Alkohol ist ein beliebtes Thema in sozialen Netzwerken, wo sich Werbung, Kommunikation und Information mischen. Jugendliche und junge Erwachsene nutzen diese Medien oft mehrere Stunden am Tag. Welchen Einfluss das auf ihr Trinkverhalten hat, haben amerikanische Psychologen untersucht.

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Je häufiger junge Menschen bei Snapchat, Facebook, Twitter und Instagram Beiträge zum Thema Alkohol schrieben, kommentierten und lasen, desto häufiger tranken sie Alkohol - teilweise auch in riskanten Mengen. Zudem empfanden sie häufiger Reue nach dem Konsum von Alkohol und litten öfter unter Bewusstseinsverlusten und Verletzungen, die unter Alkoholeinfluss entstanden. Dies berichten die Forscher der University of Pennsylvania unter der Leitung von Professor Dr. Brenda L. Curtis in der Fachzeitschrift "Alcoholism: Clinical & Experimental Research". Sie untersuchten für die Meta-Analyse die Ergebnisse von 19 Einzelstudien mit insgesamt mehr als 9000 Teilnehmern. Alle untersuchten Studien bestätigten einen klar feststellbaren, wenn auch nicht übermäßig starken Zusammenhang.

Allerdings weisen die Forscher in ihrem Bericht auch darauf hin, dass die Messmethoden der Studien teilweise sehr unterschiedlich ausfielen. So wurde etwa in einem Teil der einbezogenen Untersuchungen der Alkoholkonsum der Teilnehmer erfragt, in anderen wurden die Teilnehmer lediglich beobachtet. "Weitere Forschungen sind nötig, um herauszufinden, wie und warum die Nutzung sozialer Medien mit dem Alkoholkonsum zusammenhängt", so Curtis. "Das ist besonders wichtig, wenn wir bedenken, wie sehr soziale Medien Jugendliche und junge Erwachsene mit alkoholbezogenen Inhalten konfrontieren." Die Forscher hoffen, mit zusätzlichen Untersuchungen Wege zu finden, um den Alkoholkonsum und seine Folgen zu verringern.

MB

Quelle: DOI 10.1111/acer.13642

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