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Sind Eier ungesund?

Eier enthalten zwar Cholesterin, aber auch viele gesunde Inhaltsstoffe. Wir klären über Gesundheitswert, Haltbarkeit, Kennzeichnung und Salmonellen-Gefahr auf

von Dr. Martina Melzer, aktualisiert am 28.03.2018

 

Rund 17 Milliarden Eier werden pro Jahr in Deutschland verbraucht. Die Hälfte davon entfällt auf private Haushalte. Eigentlich ist das wenig verwunderlich: Sie verwenden Eier, wenn Sie Kuchen backen, Spiegel- oder Rühreier braten, wenn Sie Frühstückseier kochen oder ein Schnitzel panieren.

Kennzeichnung, Gewicht- und Güteklasse von Eiern

Ei ist nicht gleich Ei. Es gibt verschiedene Gewichts- und Güteklassen, außerdem lassen sich je nach Haltung unter anderem Bio- und Freilandeier sowie solche aus Bodenhaltung unterscheiden. Im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt erhalten Sie nur Eier der "Güteklasse A", teilweise steht auch "frisch" auf der Verpackung. Für diese Güteklasse muss das Ei verschiedene Kriterien erfüllen. So muss zum Beispiel die Schale sauber und unverletzt sein, das Ei darf nicht komisch riechen und das Eiklar sollte wirklich klar sein. Eier der Güteklasse B, die diesen Ansprüchen nicht standhalten, werden in der Industrie verarbeitet.

Je nach Gewicht und Größe gibt es Eier der Gewichtsklasse S, M, L und XL. Die Größen M (mittel) und L (groß) kommen mit Abstand am häufigsten vor. Neben der Gewichts- und Güteklasse muss auf einer Eierpackung die Herkunft des Eis stehen. Sie lässt sich anhand des Erzeugercodes zurückverfolgen. Ein Beispiel: Auf dem Ei steht der Code "1-DE-09-24041". Die "1" steht für Freilandhaltung, "0" würde Bio bedeuten, "2" Bodenhaltung und "3" Käfig. Die klassische Käfighaltung ist allerdings seit 2009 in Deutschland verboten. Die Bezeichnung "DE" steht für Deutschland als Erzeugerland, die Ziffer "09" für Bayern als Bundesland. Der letzte Zahlencode setzt sich aus der Betriebs- und Stallnummer zusammen.

Haltbarkeit: Wie frisch ist das Ei?

Die Herstellerbetriebe müssen die Eierpackung mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen. Die Haltbarkeit eines frischen Eis beträgt höchstens 28 Tage nach dem Legedatum. Lagern Sie Eier immer im Kühlschrank. Haben Sie die Packung verlegt, kann eventuell ein Frischetest Anhaltspunkte liefern. Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht er so: Nehmen Sie ein breites Glas oder einen Messbecher und füllen sie ihn mit Wasser. Geben Sie das rohe Ei hinein und beobachten es. Sinkt es waagerecht auf den Boden und bleibt liegen, ist es vermutlich noch frisch. Hebt es leicht ab, ist es schon älter und womöglich nicht mehr genießbar. Schwimmt ein Ei im Wasser, sollten Sie es nicht mehr verwenden.

 

 

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