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So entwöhnen Sie sich von Nasenspray

Eigentlich befreien sie verstopfte Nasen – werden Nasensprays aber zu lange angewendet, trocknen sie die Nasenschleimhaut aus. Wie Sie von den Sprays wieder loskommen, weiß Apothekerin Maria Martha Dürr

 

So entwöhnen Sie sich von Nasenspray

Eigentlich befreien sie verstopfte Nasen – werden Nasensprays aber zu lange angewendet, trocknen sie die Nasenschleimhaut aus. Wie Sie von den Sprays wieder loskommen, weiß Apothekerin Maria Martha Dürr

von Birgit Ruf, 27.04.2018

 

 

 

 

Maria Martha Dürr ist Apothekerin in Baierbrunn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tropfen oder Sprays zum Abschwellen der Schleimhaut werden häufig gegen eine verstopfte Nase eingesetzt. Sie enthalten Wirkstoffe wie Xylometazolin, Oxymetazolin oder Naphazolin. Man darf sie höchstens sieben Tage anwenden, über längere Zeit trocknen sie die Nasenschleimhaut aus. Und: Sie schwillt erneut an, wenn die Wirkung nachlässt — ein Teufelskreis! Mit ein paar Tipps durchbrechen Sie ihn und entwöhnen Ihre Nase von den Sprays.

Eine Methode sind Nasensprays mit hypertoner Salzlösung. Das sind Zubereitungen, die zum Beispiel 2,2 Prozent Meersalz enthalten. Sie befeuchten die Schleimhaut und wirken leicht abschwellend. Der Wirkstoff Dexpanthenol in Nasensprays pflegt die angegriffene Schleimhaut. Zudem sind Sprays mit Luffa oder Pulsatilla in homöopathischer Dosierung einen Versuch wert. Man muss sie regelmäßig über mehrere Wochen anwenden.

Wer mit diesen Strategien keinen ausreichenden Effekt erzielt, kann Nasensprays mit der halben Dosierung ausprobieren: also 0,05- statt 0,1-prozentige Lösungen etwa von Xylometazolin, wie sie für Kinder empfohlen werden. Sie sparen damit Wirkstoff ein, lösen aber nicht das Problem der Schleimhautschädigung.

 

 

 

 

 

Eine weitere Möglichkeit: über mehrere Tage oder Wochen nur eine Nasenseite mit den abschwellenden Sprays freisprühen, die andere zum Beispiel mit Meersalzlösung befeuchten. So kann sich die Schleimhaut erholen. Wenn Sie durch dieses Nasenloch wieder problemlos Luft bekommen, entwöhnen Sie die andere Seite. Sollten Sie Ihre Nase mit keiner dieser Strategien innerhalb weniger Wochen frei- bekommen, gehen Sie bitte zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Er kann klären, ob vielleicht eine andere Ursache dahintersteckt, etwa eine Allergie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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