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Tipps für den ersten Spaziergang mit Baby

Friert es? Schwitzt es? Eltern, die mit ihrem Baby den ersten Spaziergang mit Kinderwagen starten, fragen sich das andauernd. Die wichtigsten Tipps

 

Tipps für den ersten Spaziergang mit Baby

Friert es? Schwitzt es? Eltern, die mit ihrem Baby den ersten Spaziergang mit Kinderwagen starten, fragen sich das andauernd. Die wichtigsten Tipps

von Julia Ferrat, 29.05.2018

 

 

 

 

Ab und zu ein Temperatur-Check ist wichtig, um festzustellen, ob dem Baby zu kalt oder zu warm ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Mamas Bauch haben es Babys immer gleichmäßig mollig warm. Sobald sie auf die Welt kommen, ist die Wohlfühlatmosphäre nicht so leicht zu haben. Von nun an braucht das Kind Kleidung, und sein Körper lernt erst langsam, die Körperwärme selbst zu regulieren. Wie viel Kleidung nötig ist, darüber rätseln Eltern ständig. Und prüfen regelmäßig, ob ihr Baby auch wirklich warm genug oder vielleicht schon zu warm eingepackt ist. Hat sich eine Routine für drinnen eingestellt, wartet auch schon die nächste Hürde: Was braucht das Kleine, wenn es das erste Mal raus zum Spaziergang geht?

Wann Babys nach draußen dürfen

Den ersten Ausflug im Kinderwagen planen Eltern frühestens acht Tage nach der Geburt, empfiehlt Burkhard Lawrenz, Kinder- und Jugend­arzt aus Arnsberg. Von gleichmäßigen 37 Grad Celsius im Mutterleib zu Außentemperaturen von beispielsweise 15 Grad im beginnenden Frühling ist es für ein Neugeborenes ein Kälteschock. "Besonders Babys, die weniger als drei Kilogramm wiegen, brauchen etwas mehr Zeit, um ihre Körpertemperatur zu regulieren", erklärt Lawrenz. Etwa zwei Wochen nach der Geburt können Eltern aber auch mit ihnen – warm angezogen – einen ersten Spaziergang im Kinder­wagen unternehmen.

 

 

 

 

 

Langsam starten

Damit Babys den Temperaturwechsel von drinnen nach draußen und zurück gut verkraften, fangen Eltern mit kurzen Spaziergängen an, die sie allmählich steigern. Kinderarzt Lawrenz gibt Eltern folgende Empfehlungen:

Bei Temperaturen zwischen null und circa zehn Grad Celsius:

In der zweiten bis vierten Woche: circa 15 MinutenAb der fünften Woche: circa 30 Minuten

Wird es wärmer, halten es die Kleinen schon länger draußen aus. "Babys, die älter sind als vier Wochen, können ab circa 10 Grad zu einem einstündigen Spaziergang an die ­frische Luft", so Lawrenz.

Von Herbst bis Frühling (bis 10 Grad Celsius) empfiehlt Tamara Mövius, Hebamme am Klinikum der Universität München-Großhadern, Babys Gesicht mit einer fetthaltigen Creme einzureiben. "Das Fett auf der Haut wirkt wie eine Isolierung", erklärt die Hebamme.

 

 

 

 

 

Raus bei jedem Wetter?

An manchen Tagen ist es unerträglich heiß, an anderen weht ein eisiger Wind, oder über den Feldern wabern dicke Nebelschwaden. Mit einem Neugeborenen fragen sich Eltern schnell: trotzdem raus oder lieber drinnen bleiben? Das gilt laut Kinderarzt Lawrenz:

An heißen Tagen ab 25 Grad Celsius darf das Baby auch schon ein, zwei Tage nach der Geburt raus. "Ein Plätzchen im Schatten oder ein Spaziergang durch den Wald ist dann ideal", rät die Hebamme.Bei Regen und Nebel haben Eltern einen Regenschutz für den Kinderwagen parat. Dann steht einem Ausflug nichts im Wege. Kein Regenschutz da? Dann zu Hause bleiben: "Wird das Baby nass, kühlt es sehr schnell aus", so der Kinderarzt.Bei Minustemperaturen bis minus zehn Grad Celsius: Ein Miniausflug von etwa 15 Minuten muss reichen. Fallen die Temperaturen darunter, sollten Neugeborene und Babys bis drei Monate lieber drinnen bleiben.

 

 

 

 

 

Temperatur-Check beim Baby

Unterwegs fühlen Eltern am besten hin und wieder, ob sich das Baby schön warm anfühlt. Anzeichen für eine drohende Unterkühlung können kalte Füße, Ohren und Nacken sein.

Kinderarzt Lawrenz rät: In diesem Fall sofort mit dem Baby ins Warme gehen. Natürlich kann ein Neugeborenes auch schwitzen, wenngleich die Schweißproduktion am Anfang noch sehr unreif ist. Ob es dem Baby zu warm wird, lässt sich am besten am Nacken feststellen. Fühlt der sich feucht an, braucht das Kleine leichtere Kleidung.

So ist das Baby richtig angezogen

Die Faustregel lautet: Das Baby trägt immer eine Schicht Kleidung mehr als man selbst. Hebamme Mövius empfiehlt den Zwiebellook: Bei steigenden Temperaturen können die Eltern unterwegs einfach Lage für Lage ausziehen. Ihr Tipp: "Kleidung, die das Baby direkt am Körper trägt, sollte aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Wolle oder Seide bestehen."

Übrigens, eine Mütze tragen Babys bis zu Temperaturen von 30 Grad Celsius. Der Grund: "Die Hautoberflächentemperatur von Neugeborenen und Babys beträgt circa 33 Grad. Ist die Umgebung nur drei Grad kühler, brauchen sie eine Mütze, ganz besonders, wenn es windig ist", erklärt der Kinderarzt. Im Sommer am besten mit Krempe. Liegen die Temperaturen noch höher, tragen Babys einen leichten Sonnenhut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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