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Trailrunning: Tipps vom Experten

Trailrunner joggen abseits von asphaltierten Straßen, zum Beispiel auf Schotter-, Wald- und Wiesenwegen. Ein Sportmediziner erklärt, worauf Anfänger achten sollten

 

Trailrunning: Tipps vom Experten

Trailrunner joggen abseits von asphaltierten Straßen, zum Beispiel auf Schotter-, Wald- und Wiesenwegen. Ein Sportmediziner erklärt, worauf Anfänger achten sollten

von Dr. Ralph Müller-Gesser, 15.06.2018

 

 

 

 

Über Stock und Stein: Trailrunner bevorzugen herausforderndes Terrain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marius Förster (36) ist Sportmediziner und Trailrunner. Er joggt bevorzugt jenseits befestigter Wege, etwa im Wald oder im Gebirge. Im Interview erklärt er, warum die verschiedenen Untergründe für ihn den Reiz der Sportart ausmachen.

Herr Förster, waren Sie heute schon im Gelände?

Am Vormittag bin ich mit einem Pa­tienten ein paar Kilometer gelaufen. Wir haben seine Technik analysiert und einige Korrekturen vorgenommen. Heute Abend nehme ich an ­einem wöchentlichen Lauftreff an der Amper teil, einem Fluss im Münch­­ner Umland.

Dann ist es bereits dunkel. 

Ja, aber jeder Teilnehmer hat eine Stirnlampe dabei und leuchtet den Pfad vor sich aus. Noch dazu laufen wir nicht besonders schnell, da immer Anfänger mitmachen. Trailrunning im Dunkeln erfordert aber mehr Konzentration als tagsüber.

 

 

 

 

 

Strengt es mental sehr an? 

Nein, überhaupt nicht. Ich empfinde es als entspannend, so wie Yoga. Bei beidem ist man extrem fokussiert, alles andere tritt in den Hintergrund. Mein Blick ist immer ein, zwei Schritte nach vorne gerichtet, um jedes Hindernis, jede Unebenheit, jede Wurzel rechtzeitig zu erkennen. Ich bin hoch konzentriert – und gleichzeitig entspannt. Dazu tragen auch das Umfeld, das Naturerlebnis, die Ruhe und die frische Luft bei.

Wie viel Erfahrung ist dafür nötig?

Anfänger sollten nicht im Dunkeln laufen. Ansonsten gibt es kaum Hürden. Sie fangen am besten auf einfachem Gelände an, zum Beispiel im Stadtpark oder auf ebenem Waldweg.

 

 

 

 

 

Mit wenigen Hindernissen.   

Genau. Zwar ist Trailrunning nicht gefährlich. Wer aber den Untergrund nicht ständig im Auge hat, kann umknicken oder stürzen. Daher rate ich Anfängern, zu üben, wie sie Wurzeln oder Steine umlaufen. Zusätzlich können Gleichgewichtsübungen auf Schaumunterlagen oder Kreiseln hilfreich sein. Sie verbessern Koordination und Körperwahrnehmung, senken das Sturzrisiko und kräftigen die Bänder und Kapseln der Gelenke.

 

 

 

 

 

Was sollte man noch beachten?

Die meisten Neulinge übernehmen sich und laufen zu schnell. Das Tempo passt, wenn man noch entspannt durch die Nase atmen kann. Einsteigern rate ich, in der Woche drei leichte Trainingseinheiten von je mindestens 40 Minuten zu absolvieren. Gerade anfangs kann es sinnvoll sein, immer wieder zu gehen. Herzkranke und Menschen mit chronischen Beschwerden sollten einen Arzt fragen, ob die regelmäßige körperliche Belastung für sie angemessen ist.

 

 

 

 

 

 

Wann geht es ins steile Gelände?

Recht bald. Wer sich eine gewisse Ausdauer angeeignet hat und auf unebenem Terrain sicher fühlt, kann problemlos von flachem zu welligem Gelände wechseln. Je länger und anspruchsvoller die Trails sind, umso wichtiger ist die richtige Ausrüstung: Profilschuhe, Funktionskleidung, ein Rucksack mit Wasser, Verpflegung und Erste-Hilfe-Set sowie ein Handy für Notfälle und eventuell auch ein Paar Stöcke. Mehr braucht es nicht für diesen tollen Sport.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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